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Europa

Liechtenstein ist regelmässiger Teilnehmer in dieser Arbeitsgruppe der EU-Kommission, bei dem es Einsitz als Beobachter hat. In den Gesprächsrunden erhalten die EFTA/EWR-Staaten zwar nicht das Wort, aber es geht in diesen Sitzungen vor allem darum, Entwicklungen im Bankenbereich sowie deren Hintergründe in Europa frühzeitig zu erkennen, um notwendige Anpassungen in den entsprechenden Regelwerken effizient und zeitgerecht vornehmen zu können.

www.c-ebs.org Externer Link

Dieses Komitee zur Unterstützung der EU-Kommission hat grundsätzlich Beratungsfunktion im Wertpapier- und UCITS-Bereich. CESR kann  jedoch  auf Mandatsbasis regulatorische Themen für die EU-Kommission aufbereiten. Liechtenstein ist derzeit noch nicht Mitglied von CESR.

www.cesr-eu.org Externer Link

Der Ausschuss der europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung ("Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors" / CEIOPS Externer Link), ist aufgrund des Beschlusses der Europäischen Kommission 2004/6/EC vom 5. November 2003 gegründet worden, um als ein unabhängiger beratender Ausschuss für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung zu agieren.

CEIOPS setzt sich aus Vertretern der nationalen EWR-Aufsichtsbehörden für das  Versicherungs- und Rückversicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung zusammen.

Aufgabe des Ausschusses ist es, die Kommission auf deren Ersuchen oder auf eigene Initiative insbesondere bei der Ausarbeitung von Entwürfen für Durchführungsbestimmungen in den Bereichen Versicherungs- und Rückversicherungswesen und betriebliche Altersversorgung zu beraten.

Der Ausschuss trägt zu einer konsequenten Umsetzung der Richtlinien der Gemeinschaft und zur Abstimmung der aufsichtsbehördlichen Praktiken in der Gemeinschaft bei. Ferner bietet der Ausschuss den Aufsichtsbehörden ein Forum für die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen über beaufsichtigte Institute.

Der Europäische Ausschuss für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung ("European Insurance and Occupational Pensions Committee"/EIOPC) wurde mit Beschluss der Europäischen Kommission vom 5. November 2003 eingesetzt, um den Versicherungsausschuss zu ersetzen. Er wird die Kommission beim Erlass von Durchführungsmaßnahmen zu den EU-Richtlinien unterstützen.

Der Ausschuss berät die Kommission auf deren Ersuchen in Fragen betreffend das Versicherungswesen, die Rückversicherung und die betriebliche Altersversorgung sowie bei der Ausarbeitung von Kommissionsvorschlägen in diesen Bereichen.

Der Ausschuss prüft alle Fragen in Verbindung mit der Durchführung der Vorschriften der Gemeinschaft in den Bereichen Versicherung, Rückversicherung und betriebliche Altersversorgung, insbesondere der Richtlinien über Versicherung, Rückversicherung und betriebliche Altersversorgung.

Dieses Komitee zur Unterstützung der EU-Kommission hat Beratungs- und Regulierungsfunktion. Es befasst sich mit Gesetzgebungsinitiativen im Wertpapier- und UCITS-Bereich. Liechtenstein nimmt als Beobachter an den Beratungen teil.

http://ec.europa.eu/internal_market/securities/esc/index_en.htm

 Externer Link
Diese Arbeitsgruppe dient der Unterstützung des Ständigen EWR-Ausschusses. Es nehmen die drei EWR-Staaten Liechtenstein, Norwegen und Island als Vollmitglieder teil, die Schweiz hat Beobachterstatus. Die Arbeitsgruppe befasst sich mit sämtlichen EWR-Rechtsakten im Finanzdienstleistungsbereich, vom Entwurfsstadium, bis zur Übernahme in das EWR-Abkommen.

Der Europarat ist eine 1949 gegründete zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Strassburg. Liechtenstein ist seit 1978 Mitglied. Die Bedeutung für den Bereich Finanzdienstleistungen ergibt sich vor allem aus der Mitgliedschaft Liechtensteins im Komitee Moneyval Externer Link. Dieses Komitee ist auch gleichzeitig eine Untergruppe der Financial Action Task Force (FATF). Moneyval widmet sich dem Kampf gegen die Geldwäscherei sowie gegen die Terrorismusfinanzierung. Dies geschieht hauptsächlich durch die Vornahme von Prüfungen in Moneyval-Mitgliedstaaten. Liechtenstein wurde bislang zweimal geprüft, im Jahr 1999 sowie im Jahr 2002.

Liechtenstein nimmt im Komitee Moneyval eine aktive Rolle wahr. So waren liechtensteinische Vertreter als Experten bei Prüfungen in Zypern, Monaco, Moldawien, Litauen und Albanien involviert. Auch im Rahmen der gegenwärtig laufenden und noch bis ins Jahr 2006 andauernden dritten Prüfungsrunde werden liechtensteinische Experten wiederum als Evaluatoren mitwirken.

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