Treuhänder und Treuhandgesellschaften

Aufgaben als Aufsichtsbehörde

Die FMA übt die Aufsicht über die Treuhänder und Treuhandgesellschaften aus. Mit der Totalrevision des Treuhändergesetzes (TrHG), am 1. Januar 2014 in Kraft getreten, wurden die Befugnisse und Kompetenzen der FMA wesentlich gestärkt.

Der FMA obliegt insbesondere das Ausschreiben der verschiedenen Prüfungen, die Zulassung zur Treuhänder-, Zusatz- und Eignungsprüfung, das Ausstellen der Diplome, die Erteilung, der Widerruf und der Entzug von Bewilligungen, die Überprüfung der Einhaltung der Bewilligungsvoraussetzungen und die Durchführung entsprechender Kontrollen, das Ausstellen von Bescheinigungen, die Führung eines Verzeichnisses der zugelassenen Treuhänder und Treuhandgesellschaften, die Genehmigung von Änderungen der Bewilligungsvoraussetzungen sowie die Beantwortung von Anfragen.

Der Widerruf, das Erlöschen, der Entzug sowie die Zwangsauflösung einer Gesellschaft, die ohne Bewilligung eine Treuhändertätigkeit ausübt, werden im Amtsblatt veröffentlicht. Die FMA kann auch die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte Person oder eine Gesellschaft nicht berechtigt ist, eine Tätigkeit nach dem Treuhändergesetz auszuüben.

Darüber hinaus obliegt der FMA die Ahndung von bestimmten Übertretungen und die Aufsicht über die Treuhänder und Treuhandgesellschaften in sorgfaltspflichtrechtlicher Hinsicht.

Weiters arbeitet die FMA mit in- und ausländischen Behörden zusammen, stellt durch Missbrauchsbekämpfung den Schutz der Kunden sicher und erhebt Gebühren und Abgaben.

 

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