Vorsorgeeinrichtungen

Die FMA beaufsichtigt die gesamte Geschäftstätigkeit der Vorsorgeeinrichtungen. Im Rahmen ihrer Aufsichtstätigkeit prüft die FMA die Statuten, die Reglemente, den Geschäftsbericht, den Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr, die Berichte der Revisionsstellen und des Pensionskassenexperten sowie die erforderlichen statistischen Daten der Vorsorgeeinrichtungen. Die FMA wacht darüber, dass die gesetzlichen und reglementarischen Vorschriften eingehalten werden. In regelmässigen Abständen prüft die FMA die Geschäftstätigkeit der Vorsorgeeinrichtungen vor Ort. Bei Vorliegen eines unrechtmässigen Zustandes ordnet die FMA die ihr geeignet erscheinenden Massnahmen zu dessen Beseitigung an.

Berichterstattung

Alle Vorsorgeeinrichtungen erstatten jährlich Bericht über das vergangene Geschäftsjahr. Die Rechnungslegung muss nach Swiss GAAP FER 26  erfolgen. Das Berichterstattungsformular der FMA ist ebenfalls nach diesem Standard aufgebaut. Die Angaben in diesem Formular ermöglichen der FMA ein zeitnahes Erkennen allfälliger Schwachstellen und im Bedarfsfall ein gezieltes Eingreifen. Gleichzeitig bildet dieses Formular die Basis für Gesamtstatistiken. Die FMA hat die Vorsorgeeinrichtungen zur Einreichung der Berichterstattung mit Termin 30. Juni des Folgejahres aufgefordert.

Die Halbjahresmeldungen gemäss Art. 34 Abs. 4 BPVV sind einen Monat nach dem jeweiligen Stichtag, 30. Juni und 31. Dezember über das e-Service Portal an die FMA einzureichen.

Es stehen folgende Dokumente zum Download bereit:

Vorsorgeeinrichtungen:

Checkliste über die einzureichenden Unterlagen für die Jahresberichterstattung 2018
Formular Berichterstattung 2018
Meldung des Stiftungsrates gemäss Art. 15b Abs. 5 BPVG
Merkblatt für liechtensteinische Vorsorgeeinrichtungen: Bescheinigung Pensionskassen-Beiträge und Leistungen
FMA-Wegleitung 2019/6: Teilliquidationsreglement für Vorsorgeeinrichtungen mit reglementarischen Leistungen

Revisionsstellen:

Vorlage: Bericht der Revisionsstelle (nach BPVG) an den Stiftungsrat
Formular: Zusatzbericht der Revisionsstelle zur Berichterstattung für Vorsorgeeinrichtungen an die Finanzmarktaufsicht (FMA)

Pensionsversicherungsexperten:

Vorlage: Bestätigung des anerkannten Pensionsversicherungsexperten gemäss BPVG betreffend Unabhängigkeit

Deckungslücken

FMA-Wegleitung 2018/59: Vorgehen bei Deckungslücken in Vorsorgeeinrichtungen

Beendigung der Geschäftstätigkeit

Wegleitung Gesamtliquidation einer Vorsorgeeinrichtung
Wegleitung: Organisatorische Aufhebung einer Personalvorsorgestiftung (Fusion)

Anschlusspflicht im Bereich der beruflichen Personalvorsorge

Arbeitnehmer, welche einen AHV-pflichtigen Jahreslohn von mindestens CHF 13'920.- erzielen und das 17. Altersjahr vollendet haben, sind grundsätzlich in der beruflichen Vorsorge zu versichern. Alle Arbeitgeber, welche in der beruflichen Personalvorsorge obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmer beschäftigen, müssen einer liechtensteinischen Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sein und ihre Arbeitnehmer ordnungsgemäss versichern. Der Arbeitgeber ist verantwortlich dafür, dass alle seine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer der Vorsorgeeinrichtung zur Versicherung angemeldet und die Beiträge fristgerecht der Vorsorgeeinrichtung vergütet werden. Jeder Arbeitnehmer in Liechtenstein, welcher der Versicherungspflicht gemäss dem Gesetz über die betriebliche Personalvorsorge unterliegt, hat ein Recht auf Beitragsleistungen seines Arbeitgebers an seine Altersvorsorge und zur Risikoabsicherung.

Weitere Informationen zur obligatorischen Versicherung in der beruflichen Vorsorge sowie die Ausnahmen von der Versicherungspflicht können der untenstehenden „Wegleitung über die betriebliche Personalvorsorge“ entnommen werden.

Formular: Auflösung eines Anschlussvertrages - Meldepflicht
Merkblatt über das Betreuungs- und Pflegegeld für häusliche Betreuung: Verpflichtung zur Leistung von Sozialversicherungsbeiträgen

 

 

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