Aufsicht

Die FMA übt die sorgfaltspflichtrechtliche Aufsicht über Spielbanken aus. Sie überwacht die Einhaltung der Sorgfaltspflichten zur Bekämpfung von Geldwäscherei, organisierter Kriminalität und Terrorismusfinanzierung.

Die Spielbanken werden in regelmässigen Abständen (Art. 37a Abs. 1 Bst. c Sorgfaltspflichtverordnung; SPV) durch von der FMA beauftragte Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auf die Einhaltung des Sorgfaltspflichtrechts sowie der durch die FMA erlassenen Richtlinien, Wegleitungen und Mitteilungen geprüft (ordentliche Sorgfaltspflichtkontrolle). Davon abweichend kann die FMA jederzeit auch selbst stichprobenartige Kontrollen vor Ort bei den Spielbanken durchführen.

Die Häufigkeit der Kontrollen orientiert sich dabei grundsätzlich an der Risikobeurteilung der Spielbank durch die FMA. Zu diesem Zweck sind der FMA von den Spielbanken jährlich die Faktoren nach Art. 37 Abs. 1 Bst. a bis g und Abs. 5 SPV zu melden (siehe FMA-Mitteilung 2017/3 zum elektronischen Meldewesen nach Sorgfaltspflichtrecht).

Bestehen Anhaltspunkte für Zweifel über die Wahrnehmung von Sorgfaltspflichten, kann die FMA ergänzend zu den ordentlichen auch ausserordentliche Kontrollen durchführen (Art. 28 Abs. 1 Bst. c i.V.m. Art. 25 Sorgfaltspflichtgesetz; SPG).

Die Aufsicht in Hinblick auf Sozial- und Sicherheitskonzept obliegt dem Amt für Volkswirtschaft