T+1-Abwicklungszyklus: Start ergänzender Umfragen zur Readiness
Ab dem 11. Oktober 2027 sieht die Verordnung (EU) Nr. 909/2014 (CSDR) die Verpflichtung zur Umstellung des Abwicklungszyklus von T+2 (Lieferung zwei Tage nach Abschluss des Handelsgeschäfts) auf T+1 (Lieferung am Folgetag zum Handelsgeschäft) vor. Künftig müssen Wertpapiergeschäfte somit bereits am Tag nach dem Abschluss abgewickelt werden. Dies stellt eine wesentliche Veränderung für die Finanzmärkte dar und erfordert eine umfassende Überprüfung von Systemen und operativen Prozessen entlang der gesamten Handels‑ und Nachhandelskette.
Um den Vorbereitungsgrad der Marktteilnehmer auf die Umstellung auf T+1 zu bewerten und ein besseres Verständnis der Situation in Liechtenstein - insbesondere im Hinblick auf potenzielle Herausforderungen - zu gewinnen, ersucht die FMA die Marktteilnehmer an beiden freiwilligen Umfragen teilzunehmen.
Die Antworten stehen ausschliesslich der FMA sowie der ESMA zur Verfügung.
Die Ergebnisse der EUIC‑Umfrage werden anonymisiert erhoben und ausschliesslich in aggregierter Form gesammelt.
Beide Umfragen laufen parallel. Eine Teilnahme ist bis 9. Juni 2026 möglich. Eine breite Beteiligung aller Finanzmarktteilnehmer ist entscheidend, um ein verlässliches Gesamtbild des Vorbereitungsstatus zu erhalten und potenzielle Bereiche mit weiterem Handlungsbedarf zu frühzeitig zu erkennen.
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